
Foto: Peter Bongard, fundus-medien.de
Als Erinnerung an die Konfirmation gestalten alle Konfirmand*innen eine eigene Kerze.
Die Konfirmation
Bekenntnis zum christlichen Glauben
Die Konfirmation findet in einem feierlicher Gottesdienst statt. In diesem Gottesdienst bekennen sich junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben. Die Konfirmation markiert den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben und ist die bewusste Entscheidung, als vollwertiges Mitglied der christlichen Gemeinde zu leben. Die Konfirmanden bekräftigen damit ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde, die zuvor meist im Säuglingsalter mit der Taufe geschehen ist. Im Alter von 14 Jahren sind die Jugendlichen religionsmündig und erhalten alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche.
Anmeldung und Voraussetzungen
Zu Jahresbeginn werden die Familien der Jugendlichen, die für das jeweilige Jahr in Frage kommen, vom Gemeindebüro angeschrieben, um sie zum Konfirmandenunterricht einzuladen. Alternativ können sich die Familien auch selbst im Büro melden. Unabhängig vom Schuljahr werden Jugendliche im Alter von 13 Jahren, die zur Gemeinde gehören oder mindestens ein evangelisches Elternteil haben, eingeladen, am Konfirmandenunterricht teilzunehmen. Darüber hinaus freuen wir uns über alle Jugendlichen, die Interesse am Konfirmandenunterricht haben und bitte Sie, sich in diesem Fall bei uns zu melden.
Vorbereitung auf die Konfirmation: Konfi-Unterricht
Im Konfirmandenunterricht bereiten sich die Mädchen und Jungen auf die Konfirmation vor. Der Unterricht findet wöchentlich statt und beginnt in der Regel im Mai. Der Konfirmandenunterricht erstreckt sich über ein Jahr und wird unter anderem durch eine Konfirmandenfreizeit an einem Wochenende und einen Konfisamstag ergänzt.
Unsere Konfigruppen bestehen in der Regel aus 6 bis 20 Teilnehmenden und werden von Hauptamtlichen sowie Jugendteamern geleitet, die selbst ehemalige Konfirmanden der letzten Jahre sind. Während des Unterrichts werden die Jugendlichen ermutigt, Fragen zu stellen und über Glaubensinhalte zu diskutieren. Teil der Konfirmandenzeit ist es auch, sechs Texte auswendig zu lernen und mindestens 20 Gottesdienste zu besuchen.
Tauf- und Konfirmationsgottesdienst
Noch nicht getaufte Konfirmandinnen und Konfirmanden werden im Konfirmationsgottesdienst getauft, es gibt keine separate Taufe vorher. Die Konfirmation geht auf die Reformationszeit zurück. Heute lernen die Teenager im Konfirmandenunterricht nicht mehr die Schriften Martin Luthers auswendig, sondern beschäftigen sich aktiv mit ihrem Glauben.
Ein persönlicher Konfirmationsspruch ist ein wichtiger Bestandteil der Konfirmation. Auf www.konfispruch.de können die Jugendlichen in drei Schritten ihren eigenen Spruch finden.
Wichtige Rechte nach der Konfirmation
Nach der Konfirmation sind die Jugendlichen befähigt, Paten zu werden und haben ein aktives Wahlrecht in der Kirchengemeinde.
Weitere Informationen zur Konfirmation finden Sie auf der Webseite der Rheinischen Landeskirche.