Evangelische Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall

Orgelnotizen 17.07.2015


Nach dem aktuellen Stand (17.07.2015) ist in etwa 2 Wochen mit dem Abschluss der noch laufenden handwerklichen Arbeiten (Einbau der neuen Windlade, Pfeifenbestückung) zu rechnen.

Für die anschließende Stimmung und Intonation der Orgel, die für ein ausgewogenes Klangbild ausschlaggebend sind, veranschlagt Orgelbauer Christoph Neuhaus weitere 2 Wochen. 

Auf die Einweihung der Orgel und das erste Konzert dürfen wir uns also in Kürze freuen; aktuelle Termine sind jeweils hier zu finden.

Komplette Bildergalerie

Vorbereitung der Rasterstützen
Windlade in der Orgel
Details neue Windlade
Pfeifenbestückung 1
Anpassung Rasterstützen
Pfeifenbestückung 2

Orgelnotizen 15.06.2015


Zum Orgelbau braucht man Geduld und handwerkliche Sorgfalt. Beides bringt Orgelbaumeister Christoph Neuhaus aus Velbert mit.

Ursprünglich war es als 10-Wochen-Projekt geplant, aber nach der Korrektur allzu optimistischer Ansätze und nach Berücksichtigung der Schwierigkeiten wurde doch mehr als ein halbes Jahr daraus.

Im Januar hat Herr Neuhaus begonnen, die Orgel zu demontieren. Da die Windlade, das Herzstück der Orgel, neu gebaut wird, mussten alle Pfeifen herausgenommen werden. Jede Pfeife wurde vermessen, damit die Rasterstützen für die neue Windlade angefertigt werden können. Während der Bauzeit wurden die kleinen Pfeifen auf stapelbaren Regalbrettern, die großen stehend an der Wand der Orgelempore gelagert. Die Empore sah in dieser Zeit aus wie ein Orgelpfeifenmuseum.

Bis Ende März waren die Gehäuseänderungen abgeschlossen: Herr Neuhaus hat das Gebläse aus der Luke in der Decke des Gemeindesaales in die Stufen der Empore umgesetzt. So ist es besser für Wartungsarbeiten zugänglich, und die Luftführung wird auch einfacher. Für die neu hinzukommenden Pfeifen musste das alte Bassregister näher an die Außenwand der Kirche rücken. Hierzu hat Herr Neuhaus das Orgelgehäuse bis zur Wand erweitert. Zum Kirchenraum hin kommt dadurch ein weiteres Prospektfeld (Feld mit sichtbaren Pfeifen) hinzu. Der Bau dieses Gehäuseteils an der schräg verlaufenden Kirchenwand und mit geneigtem Dach war eine handwerkliche Herausforderung, aber jetzt sieht es so aus, als sei es schon immer dagewesen.

Am 10. April gab es einen ersten Zwischenbericht an das Presbyterium und an Herrn Schreiber, den Orgelsachverständigen der Landeskirche. Herr Neuhaus musste berichten, dass eine Fertigstellung bis zu den Konfirmationen nicht möglich sei und stellte als Termin stattdessen einen Zeitpunkt "nach den Sommerferien" in Aussicht. Das wurde nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen, die bisher gemeisterten Schwierigkeiten rechtfertigen jedoch eine gewisse Bauzeitverlängerung.

Im Mai entstand in der Werkstatt in Langenberg die neue Windlade. Vor ihrem Einbau Mitte Juni wurde noch der Stahlrahmen für die Aufnahme der größeren und schwereren Lade umgebaut, und dann durften endlich die alten und natürlich die neuen Pfeifen an ihre Plätze. Mit der Stimmung und Intonation bekommt schließlich das Instrument seine persönliche Ausprägung: Die Klangfarbe und Lautstärke der Register wird so eingestellt, dass sie gut zueinander passen und im Kirchenraum ein ausgewogenes Klangbild ergeben. Eine nicht gleichschwebende Temperierung, in der die häufig gespielten Tonarten mit fast reinen Terzen erklingen, gibt dem Instrument mehr Klangfülle.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Einweihung der Orgel und das erste Konzert!

Großzügige Spenden und die Übernahme zahlreicher Pfeifenpatenschaften haben das Projekt bereits zu einem erheblichen Teil finanziert. Die Gemeinde ist aber weiterhin auf Spenden angewiesen. An der Informationstafel im Foyer kann man sehen, welche Pfeifen noch Paten suchen. Anke Holfter und die Mitglieder des Presbyteriums können hier gerne beraten. Auch freie Spenden auf das Spendenkonto der Gemeinde sind willkommen.

Christoph Wieners

Das Vermessen der herausgenommenen Pfeifen ist Teamarbeit: Herr Neuhaus misst die Durchmesser und seine Frau und Mitarbeiterin protokolliert die Daten.
Ein Register ist fertig vermessen und auf einem stapelbaren Regalbrett gelagert.
Pfeifenlager - die Empore diente zeitweise als Orgelpfeifenmuseum.
Für den Umbau musste die Orgel komplett leergeräumt werden. Auf der rechten Seite sieht man die Erweiterung.
Das Dach für die Gehäuseerweiterung muss millimetergenau eingepasst werden.
Das Dach des neuen Gehäuseteils wird eingepasst. Man sieht fast nicht, dass das linke Feld 30 Jahre nach den übrigen Feldern entstanden ist.

Fotos 08.03.2015

 

Details Orgel 1
Orgelspieltisch
Details Orgel 2
Orgelpfeifen 1
Orgelpfeifen 2
Orgelpfeifen 3

Orgelnotizen 05.02.2015


Herr Neuhaus und seine Frau und Mitarbeiterin nehmen die Pfeifen aus der Orgel heraus. Sie vermessen die Durchmesser aller Pfeife und tragen sie in Listen ein. Die ausgebauten Pfeifen lagern sie Register für Register auf Regalbrettern auf der Orgelempore. Weil das empfindliche Material jetzt einige Wochen offen dort liegen wird, ist die Empore während der Zeit geschlossen. Die Orgel spielt natürlich auch nicht mehr. Die heute aufgenommen Maße braucht Herr Neuhaus beim Bau der neuen Rasterstützen, in denen die Pfeifen nach dem Umbau stehen sollen. Jetzt stehen erst einmal zwei Wochen Arbeit in der Werkstatt an, dann geht es hier in Kornelimünster weiter.

Christoph Wieners

 

 

Vermessung
ZUsammenarbeit
Vermessungsprotokoll
Eingelagerte Orgelpfeifen

Online Spende für die Orgel

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Ansprechpartnerin
Kirchenmusikerin

Anke Holfter

Tel. 02402-1246462
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Ansprechpartner
Christoph Wieners

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