Evangelische Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall

Das Kirchenfenster in Kornelimünster

Das Kirchenfenster der internationalen Künstlerin Janet Brooks-Gerloff (Foto: Axel Schmeitz)

Das neue Kirchenfenster verbildlicht die Zusammengehörigkeit von Altem und Neuem Testament

Am 29. November 2009 war es endlich so weit: Das Kirchenfenster wurde eingeweiht. Was vor zwölf Jahren geträumt wurde, wurde nun erfüllt. Als 1997 die neue Kirche gebaut wurde, sah das damalige Presbyterium den Einbau eines künstlerisch gestalteten Kirchenfensters vor. Es fehlte damals die Zeit, in der relativ kurzen Bauphase noch ein Fenster zu planen und einbauen zu lassen. Inzwischen hatte sich gezeigt, wie zeitintensiv solch ein Vorhaben ist. Die verstorbene Presbyterin Sybill Bauch wollte sich damals um Planung und Ausführung kümmern. Leider setzte ihr früher Tod diesem Vorhaben ein Ende.

Es folgten lange Ruhephasen, zwischendurch Gespräche mit Künstlern, ein Entwurf, der verworfen wurde. Immer wieder wurde zu verschiedenen Anlässen bei Amtshandlungen, Geburtstagen und einfach so für das Kirchenfenster gespendet. Außerdem haben Firmen und lokale Banken durch grozügige Spenden das Projekt gefördert.

Ein Kirchenfensterausschuss hat dann 2006 unter der Leitung von Antje Hausmann einen neuen Anlauf unternommen, einige Künstler angesprochen, und schließlich bat das Presbyterium die lokale Künstlerin Janet Brooks Gerloff, Entwürfe anzufertigen. Im Presbyterium und in der Gemeinde wurde das Vorhaben intensiv diskutiert. Schließlich erteilte das Presbyterium den Auftrag zum Einbau eines Kirchenfensters mit dem Ziel, die Hälfte der Kosten, also 32.500 Euro durch Spenden zu decken. Dieses Ziel ist inzwischen erreicht worden.

Der plötzliche Tod der Künstlerin im September 2008 unterbrach das Vorhaben nur eine kurze Zeit. Die Vorarbeiten waren soweit gediehen, dass der Ausführung nichts mehr im Wege stand.

Im Festgottesdienst am 1. Advent 2009 wurde genau zwölf Jahre nach der Einweihung der neuen Kirche der Einbau des neuen Fensters mit der Gemeinde und mit Gästen gefeiert.

Nun ist der Kirchenraum nicht nur an Farbe, sondern auch an Intensität reicher geworden. Wir wissen, dass viele sich über den Einbau freuen. Wir durften inzwischen erfahren, dass auch kritische gestimmte Gemeindemitglieder sich unvoreingenommen dem Fenster genähert haben. Über positive Rückmeldungen von diesen freuen wir uns besonders.

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